Employer Branding

Wie Sie mit Employer Branding mehr geeignete Bewerbungen bekommen 

Markenbildung ist in den meisten Unternehmen Aufgabe der Marketingabteilung. Nach und nach wird das Anliegen der Markenbildung durch einen Fachkräftemangel und die immer schwieriger werdende Suche nach kompetenten Mitarbeitern, nicht mehr nur Teil des Marketingmix, sondern auch zum „Problem“ der Personalabteilung.

Wie können Unternehmen ihr Employer Branding verbessern?

Eine Arbeitgebermarke baut sich nicht von heute auf morgen auf. Natürlich müssen die Grundlagen stimmen. Bewerbermanagementsysteme und eine sortierte Homepage sind die Schnittstelle vom Bewerber zum Unternehmen. Zusätzlich dazu sollten sich Unternehmen ihrer Stärken und Schwachen als Arbeitgeber bewusst sein und ggf. auch bewusst Stärken schaffen. Denn entscheidend sind mittlerweile auch die Arbeitsbedingungen und nicht mehr nur das Gehalt. Was die gesuchte Zielgruppe möchte, hängt sehr von der gewünschten Mitarbeitergruppe ab: Frauen brauchen, auch heutzutage noch, früher oder später Vereinbarkeit oder Teilzeitmöglichkeiten. Akademiker suchen oft nach Aufstiegschancen und Mitspracherechten. Im besten Falle sind Stärken schnell rausgearbeitet und dann auch noch von den Unternehmen glaubwürdig in Kanäle für ihr Employer Branding verbreitet. Ob hierbei Soziale Medien wie Facebook, Twitter, Instagram, Fachzeitschriften oder Businessnetzwerke wie Xing oder Linkedin der geeignetere Kanal sind, entscheidet ebenfalls die Zielgruppe.

Employer Branding, aber richtig

Nachhaltiges Personalmarketing und der Aufbau einer Arbeitgebermarke sollten vor allem eines sein: ehrlich. Nichts ist schlimmer, als nach außen über die Kanäle für ihr Employer Branding mit Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit zu werben, aber intern zu 90% Mitarbeiter im Außendienst mit vielen mehrtägigen Hotelaufenthalten zu beschäftigen. Natürlich kann nicht jedes Unternehmen Homeoffice und Kinderbetreuung bieten. Aber dann müssen eben andere Stärken des Unternehmens, wie zum Beispiel freie Zeiteinteilung vor Ort, kurze Entscheidungswege oder die Übernahme aller Spesen herausgearbeitet werden. Branding kann übrigens nicht nur nach außen stattfinden, sondern auch durch Ansprachen, ein Intranet oder ein Schwarzes Brett nach innen. Niemand kann ein Unternehmen glaubwürdiger weiterempfehlen als die eigenen zufriedenen Mitarbeiter. Oft haben die ganz nebenbei auch fachspezifisch die besten Kontakte

Weshalb funktioniert nicht mehr, was so lange zu guten Mitarbeitern führte?

Der Wettbewerb um die besten Fachkräfte und das geeignete Führungspersonal ist groß. Wer durch neues Personal wachsen möchte oder vakante Stellen auffüllen muss, der muss als Arbeitgeber aus der Masse heraus stechen. Personalmarketing ist längst nicht mehr nur Bewerbermanagementsysteme vorzuhalten und das Schalten von Stellenanzeigen. Wobei beides für den Erfolg nicht ganz unerheblich ist. Für potentielle Arbeitnehmer zählt mittlerweile das Gesamtpaket.

Laut Statistiken sind sich 50% der Arbeitgeber immer noch nicht dessen bewusst. Nehmen Sie die Zukunft Ihres Unternehmens in die Hand und thematisieren Sie das Problem auch mal mit Geschäftspartnern und Lieferanten. Dieser Link darf gerne auch geteilt und mit den Mitarbeitern zur Meinungsfindung besprochen werden. Das öffnet neue Blickwinkel und lässt ggf. Probleme erkennen, die man als Personalleiter oder Geschäftsführer vielleicht noch gar nicht direkt sieht.

Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen und es für Ihr Unternehmen besser machen wollen nehmen Sie Kontakt auf, hören in unseren Podcast rein oder abonnieren unseren Recruiting-Letter.